Georges Seurat
Der französische Maler Georges-Pierre Seurat, geboren am 2. Dezember des Jahres 1859 in Paris, zählt neben Paul Signac zu den Hauptvertretern der Stilrichtung des Pointillismus.
Kurzbiografie
Georges Seurat studierte an der École des Beaux-Arts in Paris. Parallel dazu trainierte er seine künstlerischen Fertigkeiten, wie es damals üblich war, indem er die Kunstwerke alter Meister im Louvre kopierte. Seine größten Inspirationen zog der junge Franzose aus den Gemälden von Jean Auguste Dominique Ingres und Eugène Ferdinand Victor Delacroix.
Vor allem in den früheren Zeichnungen Seurats konnte man die Anlehnung des Künstlers an sein Vorbild Ingres erkennen. 1882 und ’83 beschäftigte sich Georges Seurat mit der räumlichen Darstellung mithilfe von Licht und Schatten. Das erste große Gemälde des französischen Künstlers trug den Titel Badeplatz in Asnières, welches er im Jahre 1884 fertig stellte.
Sein Malstil orientierte sich grundlegend an der Stilrichtung des Impressionismus, wobei sein Stil nie eine systematische Grundlage vermissen ließ.
Als Mitglied der Vereinigung Société des Artistes Indépendants, beschäftigte sich der Franzose mit Farbstudien und stellte die Theorie des sog. Divisionismus auf.
Sein Gemälde Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte, welches er gemäß seiner Farbstudien anfertigte, stellte Georges Seurat 1886 auf der Ausstellung der Impressionisten aus. Es entstanden in dieser Phase noch einige weitere Gemälde in diesem Stil, der einen starken Kontrast zu der sonst üblichen Formlosigkeit des Impressionismus darstellte.
Am 21. Februar des 1891 verstarb der Maler Georges Seurat in Paris und hinterlies eine vielzahl von Bildern auf Leinwand.
Bekannteste Werke des Künstlers
Zu den bekanntesten Werken des Malers zählen u.a. Die Seine an der Grand Jatte Frühling, Die Modelle, Der Zirkus, Der Eiffelturm, Brücke von Courbevoie oder Am Balkongitter.
